"24 Stunden"-Aktionstag bei der Jugendfeuerwehr Salzkotten.
Salzkotten: Einen ganzen Tag wie ein Berufsfeuerwehrmann erleben, das konnten kürzlich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Salzkotten.
Die "24 Stunden-Wache" begann für die 50 Mädels und Jungs im Alter von 10 bis 18 Jahren am Freitagabend um 18:30 Uhr und endete am Samstagabend um die gleiche Zeit. Langeweile kam dabei allerdings zu keiner Zeit auf, die 10 Ausbilder und 14 Fahrer hatten sich so einiges einfallen lassen: Es musste u.a. ein brennender Strohhaufen in Thüle gelöscht, eine vermisste Person im Upsprunger Wald gesucht, ein Hubschrauberlandeplatz am Schulzentrum Mitte ausgeleuchtet oder eine Ölkatastrophe auf dem Geseker Bach in Verlar verhindert werden.
 Die 50 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Salzkotten mussten während der 24 Stunden-Aktion insgesamt 20 verschiedene Einsätze abarbeiten.
Für die jungen Retter galt es 20 Einsätze "abzuarbeiten", bei denen von der schnellen Lagebeurteilung und Entscheidungsfindung über den richtigen Einsatz der zur Verfügung stehenden Einsatzmittel bis zur Einsatznachbesprechung alle bislang erworbenen Kenntnisse gebraucht wurden. Die Bandbreite der Szenarien reichte dabei von der klassischen "Katze auf einem Baum" bis zum Brand mit einer vermissten Person.
Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bedankten sich zum Abschluss ganz herzlich bei den Ausbildern, den Köchen Alfred Felske und Franz-Josef Hase und den Fahrern. Ein besonderer Dank ging ebenfalls an die Firmen Auto Bachem, Bartscher Großküchengeräte, Gaststätte Heidekrug, Betonwerk Keck, Haustechnik Schaub, KFZ-Service Sonntag und WEGO Zaunsysteme, die ihr Firmengelände für die Übungen zur Verfügung stellten. Alle Teilnehmer des 24 Stunden-Aktionstages waren sich abschließend einig: Es war zwar anstrengend - aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall.
Bericht: Feuerwehr Salzkotten, Christoph Büker Pressewart FW Salzkotten.

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