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29. August. Delbrück Lippling. PDF Drucken E-Mail
Lipplinger weihen Gerätehaus ein und feiern 85. Geburtstag.

Delbrück-Lippling. Mit dem Aufruf "Lipplinger, seid stolz auf Eure Feuerwehr", brachte Karl-Heinz Meier seine Begeisterung zum Ausdruck.
Delbrücks stellvertretender Bürgermeister spielte bei der Einweihung des neuen Gerätehauses und dem 85. Geburtstag der Feuerwehr Westerloh-Lippling auf den strömenden Regen bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal und beim Marsch zum Gerätehaus an. Er erklärte: "Ich habe salzige Tropfen geschmeckt. Das kann nur Schweiß von den schwer arbeitenden Kameraden gewesen sein. 395.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II und diese enorme Leistung: Super, Ihr habt es geschafft."

Eigenleistung im Wert von fast 250.000 Euro hätten die Lipplinger erbracht, erklärte Löschzugführer Klaus Ringkamp. Meier lobte die Kameraden für mehr als 10.000 geleistete Arbeitsstunden.; "Reich an Erfahrung werden wir auf jeden Fall", meinte Stadtbrandinspektor Reinhard Brand in seinem Grußwort. "Die Hilfe startet mitten aus dem Ort an historischer Stelle. Eure Entscheidung, am alten Standort zu bleiben, war richtig. Die lange Tradition und das modernste Gerätehaus in Delbrück sind aber auch Verpflichtungen für die Zukunft", stellte er klar.
Die Blauröcke könnten stolz sein auf ihre Vorgänger. Einer von ihnen, der langjährige Löschzugführer Johannes Ringkamp, hatte das Marsch-Kommando übernommen. Unter Applaus dankte der den Mitgliedern des Löschzuges Westenholz, die schon lange auf ein neues Feuerwehrhaus warten: "Das ist gelebte Kameradschaft. Ihr habt respektiert, dass wir gezwungen waren, erst in Lippling zu handeln." "Westenholz klappt in Kürze", kam ein positives Signal von Karl-Heinz Meier, selbst ehemaliger Löschzugführer in Ostenland.

Grüße von Landrat Manfred Müller übermittelte Silvia Bunte, Mitglied des Kreistages. Auch sie bekundete großes Verständnis für diese Freizeitbeschäftigung. Ihr Mann Alfons ist Leiter der Feuerwehr Salzkotten. Sie dankte neben den Aktiven auch den Angehörigen und erinnerte an die Gründer vor 85 Jahren, die unter materieller Not gelitten hätten. Kreisbrandmeister Bernhard Lücke prognostizierte den Lipplingern einen weiterhin erfolgreichen Weg. Im Namen aller heimischen Gemeinschaften gratulierte der Vorsitzende des Heimatvereins Josef Dübeler. Den Tag der offenen Tür nutzten viele Besucher, um einen Blick in das Gerätehaus zu werfen, Oldtimer und Vorführungen zu sehen oder die Kaffeetafel zu genießen. Auf die Kleinen wartete zudem ein Aktionsprogramm mit Hüpfburg, Spritzwand und Kegelspritzen.

Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Lippling unter der Leitung von Werner Hempel. ´Der Reitverein Ostenland bewirtete die Gäste. Annemarie Uetermeier erheiterte mit eigenen Liedzeilen und kecken Jodel-Klängen die Gemüter.;Ulli Gockel entzündete ein humoristisches "Spezial-Feuerwerk" mit lokalen Spitzen.
In den Festmarsch reihten sich Abordnungen der sechs Löschzüge aus Delbrück sowie aus Neuenkirchen und Kaunitz ein, ebenso Vertreter der Schützen aus Lippling Steinhorst und Schöning, der Vereine sowie des THW.
Neue Westfälische : VON REGINA BRUCKSCH;

Bildunterschrift: Freuen sich: Pastor Jürgen Drücker (Mitte), eingerahmt von den Ministranten Johannes Lindhauer (l.) und Christian Austenfeld, segnete das neue Gerätehaus. Löschzugführer Klaus Ringkamp (ganz l.) und sein Stellvertreter Jürgen Sunder feierten mit vielen Gästen auch das 85-jährige Bestehen der Feuerwehr Lippling-Westerloh.
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