| 21. Dezember. Paderbon. |
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Brand eines Holzspänebunkers, Grüner Weg.
Am Mittwoch, dem 21. Dezember 2011 um 12:21 Uhr, wurde die Feuerwehr Paderborn zu einem Brand eines Spänebunkers in den Grünen Weg alarmiert. Das Fahrzeugaufkommen an der Einsatzstelle belief sich zwischenzeitlich auf zwei Löschfahrzeuge, eine Drehleiter, einen Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Kleineinsatzfahrzeug sowie einen Gerätewagen „Messtechnik“ und zwei Kommandowagen mit dem Leiter der Feuerwehr, dem Sachgebietsleiter des „Vorbeugenden Brandschutzes“ und dem Beamten vom Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Paderborn. Aus bisher ungeklärter Ursache kam bei der Bremer AG es zu einer Brandentstehung in einem Holzspänebunker, der sich auf dem Betondach einer Schreinerei der Bremer AG befindet. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Spänebunker, die mit einem ersten Löschangriff durch die Feuerwehr niedergeschlagen werden konnten wodurch eine Brandausbreitung auch auf angrenzende Hallen ausgeschlossen werden konnte. Da die Schreinerei selbst rauchfrei war, konnten in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Bremer AG die Maschinen von der Absaugungsanlage, die mit dem Spänebunker in funktionaler Verbindung steht, getrennt werden und somit vor eventuell austretendem Löschwasser geschützt werden. Über die Drehleiter konnte mit einer Wärmebildkamera der Spänebunker auf Brandnester untersucht werden.Das Löschwasser wurde mit einem Netzmittel versetzt, was dafür sorgte, dass das Löschwasser tiefer in das Brandgut eindringen konnte und somit auch ein Löschwasserangriff über die Drehleiter schnell zu einem Löscherfolg führte. Somit konnte eine Großzahl der Einsatzkräfte nach kurzer Zeit wieder freigesetzt werden. Da bei Bränden von Spänebunkern ein komplettes Ablöschen des Brandgutes innerhalb des Bunkers schwer möglich ist, wurde die Förderschnecke des Spänebunkers wieder in Betrieb genommen und die Späne sowie das Brandgut wurden kontrolliert in einen Kontainer gefüllt, während die dabei entstehenden Stäube mit Sprühstrahlen einer zweiten Löschwasserleitung niedergeschlagen wurden. Eine abschließdene Kontrolle der Brandstelle mit einer Wärmebildkamera der Feuerwehr ergab, dass die angrenzende Dachdämmung um den Spänebunker bereits begonnen hatte weg zu schmelzen aber inzwischen wieder erkaltet war. Nach Entleeren des Spänebunkers konnte die Feuerwehr ihre Einsatzmaßnahmen beenden. Bericht: FW Paderborn, Einsatzleitung: BA Mirko Bursian |




